proud magazine #26

von Redaktion


Mit der Ausgabe 26 erreichen wir den Altersdurchschnitt der proud. Viel ist passiert in den letzten Monaten. Jascha, der maßgebliche Motor unserer Ausgabe proud Rio de Janeiro (1), ist zurück in Berlin. Gemeinsam tüfteln wir an unseren Zukunftsvisionen für die nächsten Monate und Jahre. Viel Kritik, zwei Bachelor-Arbeiten und Redaktionskonferenzen (2) in verschiedensten Konstellationen geben uns frischen Wind und Ansporn. Die proud bekommt nach langer Zeit gleich zwei neue Chefredakteure: Moritz Stellmacher und Emin Mahrt.

 

Inzwischen sind wir zu 100% in unserem neuen Büro im tiefsten Neukölln angekommen. Bis auf die Lampen, die seit März in Pappkartons lagern, steht auch unsere Einrichtung. Zeit für eine Einweihungsparty. Mathias Meindl zu Besuch inklusive aller proud Talents (3) ließ uns dann auch gleich unsere Nachbarn kennenlernen. Voll im Berliner Partysommer touren die Talents (Streiflicht, Ente & Wolf, Beatmoertelz, Josia Loos, I love Sunday, Oddvar und Co.) von Party zu Party. Zusammen mit der Ufer-WG feierten wir als Spaceinvaders am Halleschen Tor (4) und im Freudenzimmer den Abschied von I Love Sunday-Chris, unserem Dauerpraktikanten. Kein Wochenende blieb ungenutzt, wenn wir nicht aus Selbstzweck unterwegs waren, ging es anderen an den Kragen. Gemeinsam mit den Start-ups 6Wunderkinder, BuddyBeers, Unlike Berlin und vielen Anderen, feierten wir die erste “Silicon Allee” Party (5). Halb aus Spontanität, halb aus Faulheit uns einen Raum zum Feiern zu suchen, endeten zahlreiche unserer Partys unter Grund. Tiefgaragen (6), ein verlassener S-Bahn Bogen, die Bärenquell Brauerei (7) waren Schauplätze. Nicht immer elektronisch gab es auch akustische Einlagen von Black Mistake. Nicht immer lief alles nach Plan. Am Hermannplatz (8), im 1920 errichteten Ballsaal, dessen Türen lange unbemerkt weit offen standen, wollte trotz einer Expertenrunde von 20 männlichen Stromgenerator-Kennern keiner der beiden Agrate anspringen (9). Glücksmomente gab es kurz darauf zum Open Air (10) mitten auf der Oberbaumbrücke. Stundenlang erweiterte sich die Traube um zwei Aktivboxen und Daniel Penk! Peng!, der die kurz nach 1 Uhr morgens anrückende Polizeistreife mit “Sound of Da Police – KRS One” empfing. Die Lacher auf unserer Seite, (der später freundliche Polizist hatte seine Hand kurzzeitig am Schlagstock) folgten wir der Einladung von Jacob Scheer seinen Schnitzel-Laden (Scheers Schnitzel) zu bespielen (11) – mehr dazu in diesem Magazin. Der absolute Höhepunkt war jedoch die, dank Euch und unseren Freunden -Muschi Kreuzberg, Radio Skateboards und DEUTSCH Magazin – atemraubende proud Party auf dem Arena Gelände (12) – wer das Video dazu noch nicht gesehen hat, sollte das nachholen.

 

Als am 12. Juli das Telefon klingelte, legten wir die Arbeit nieder. An der Strippe das Management von Snoop Dogg mit der Frage, ob wir einen Hip-Hop DJ als Pre-Act für Snoop hätten. Keine Frage: Mixmaster, The Eclectic KusKus, Mr. Transatlantic, the one and only Chef der Musikredaktion Lev Nordstrom wurde gerufen – und folgte. Und wir folgten ihm (13).

 

Folgen taten wir auch dem Aufruf des Antalya Filmfestivals in der Türkei, das uns einlud unseren 2010/2011 produzierten Film über einen Flaschensammler in Berlin “Para Para (Money Money)” einzureichen. Erst später stellten wir fest, das dafür ein fester Wohnsitz und die Gründung einer Firma von Nöten ist. Noch im gleichen Monat mieteten wir uns mit einem Künstler ein Atelier am Taksim in Istanbul (14) und registrierten proud turkey. Besucher herzlich willkommen.

 

Während die Bread&Butter (15) an uns vorbeiflog, wir es uns nicht nehmen ließen in die Model-Pools von G-Star zu springen, suchten wir eifrig nach neuen Herausforderungen. Eine war der Hoch-Tief-Bunker (16) am Halleschen Tor dessen Besitzer (spanische Kunstmillionäre) leider nicht zu überzeugen waren ein zweites Berghain zu erschaffen. Eine spontane Party wurde abgeblasen, als sich das Nachbarschaftshaus als Secuitas-Trainingslager herausstellte. Wir schafften uns einen Hund an (17). Die gesamte proud Redaktion verausgabte sich beim Umzug der Champagneria(18), die nach Beschwerden der Nachbarschaft über Lautstärke ausziehen musste. Unser Talents-Manager Bennjamin Gruber trommelte zur Hochzeit mit Birte (19), der neuen Gruber und Yara feierte einen gelungenes Geburtstags-BBQ auf dem Dach der Neukölln Arcaden (20).

 

In diesem Moment befinden sich die proud Talents gemeinsam auf dem Sommer-Spirit Festival (21), wo sie ihren eigenen Floor bespielen, unser Lieblingsgrafikdesigner und Art Director Vinzent Britz (22) verbringt ein Auslandssemester in London und Dank dropbox.com flattern stündlich neue Designs auf unsere Rechner während Maxim Rosenbauer, der für das proud Party Video verantwortlich ist, im Locho Freibad eine Fotostrecke schießt.

 

Wir möchten alle ausdrücklich auffordern Kritik und Wünsche zu äußern (030 52136881 / leserbrief@proudmagazine.de) und mit uns das Leben zu genießen. Wer kein Bock mehr auf Suchen hat, kann sich ab sofort unter abo.proudmagazine.de für ein kostenfreies Abo registrieren.

 

Viel Spaß mit der Ausgabe

Emin

Redaktion

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