#2 Editorial

von Redaktion


Willkommen in der Stadt der Opfer! Ein hässlicher Begriff, der ausgerechnet von unserem Lieblingsfahrradkurier geprägt wurde. Dieser strandete letztes Jahr in Berlin und wurde wie ein Pottwal im Beachresort empfangen: Während alle feierten, siechte er zwischen ein paar gutmeinenden Helfern dahin. Mittlerweile ist Ali – bürgerlich Simon – angekommen und sucht dringend eine günstige Wohnung mit schönem Ofen. Offerten an die Redaktion, wir leiten gerne weiter!

Indessen haben es uns unsere neuen Räumlichkeiten so richtig besorgt. Hätten wir im Voraus geahnt, dass die Titelwahl unmittelbar auf uns zurückfällt – wir hätten uns auf Durchmarsch geeinigt. So mussten wir uns bei zweistelligen Minusgraden auf einen einwöchigen Heizungsausfall einstellen, zwei Autos über den Jordan jagen und in der Produktionswoche einen bezirksinternen Stromausfall hinnehmen. Da fällt es kaum auf, dass wir täglich unendlich viele Gigabytes durch das Netzwerk unseres Nachbarn drücken, da es unser Provider bis heute nicht geschafft hat uns zu verbinden. Victimize us! Nebenbei schlagen wir uns mit blöden Mails rum, die uns Plagiatismus, Arroganz und Vetternwirtschaft vorwerfen. Also, ein für alle mal: Wenn einige da draußen aber auch unbedingt timiz überlesen wollen, dann können wir nicht weiterhelfen – es muss immerhin auch Opfer geben. Ansonsten nennen wir das Entschlossenheit und Teamgeist.

Nicht nur sauber, sondern  proud!

Redaktion

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