#13 Editorial

von Sophie Senoner


Der Januar ist die Hure des Jahres, das hässlichste Gesicht Berlins. Dennoch: proud feiert es als ein Talfest: der fiese Abstieg in Völlerei und hinterhältige Bratensoßenstreits liegt hinter uns, die Hälfte ist geschafft. Wir haben überlebt. Ab jetzt wird es jeden Tag heller und geht in die richtige Richtung namens Sommer. Einfach noch zwei Monate im Takt durchbibbern, dann feiern wir mit HaschMich im Görli den Frühling!

Bald schon klackern wir in Birkestocks und Keilabsätzen zum zarten Grün der Hasenheide, verlieben uns in Türsteher, lecken Strawberry-Maracuja-Eis von nackten Bäuchen und bewundern die Discokugel, die im Sonnenschein strahlt!

Neues Jahr, neue Chance. Wir erfinden uns ganz neu, entdecken das Eigene und erleben die Vielfalt. Sparen Geld und fliegen im Februar weit weg. Kaufen LPs und hören sie nächtelang. Ärgern uns über die BVG, bewerben uns für ein Studium und überlegen, mit Sport anzufangen.

Diesmal hat proud für Euch eine überraschende Ausgabe geschaffen. Anlässlich der Berlin Fashion Week, Bread & Butter und dem großonkelichen Weihnachtsgeld mit allerlei Mode, Kitsch und SchickSchnack zum gern haben. Wir erzählen intim und privat von unseren Wünschen, behaupten unsere Meinungen und freuen uns, einander zu haben.

Sophie Senoner


Sophie Senoner

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